Don't breed or buy while shelter dogs die.

(Züchte oder kaufe nicht, solange Tierschutz-Hunde sterben.)

Kari – unser Wirtschaftsflüchtling aus Ungarn

Auf den Zweithund gekommen: Willkommen, Kari!

Frühling 2014: Sandy wird im Sommer zehn Jahre alt, aber nur auf dem Papier. Körperlich und geistig ist sie unverändert topfit, nur ihr silbernes Schnäuzchen verrät, dass sie schon ein wenig Lebenserfahrung hat. Und dann noch einen zweiten Hund dazu? Zu einer, der man nachgesagt hat, sie sei "unverträglich", ein "Arschlochhund"?

Ja, ich habe es gewagt. Der Gedanke war eigentlich schon lange da, aber so richtig vertieft habe ich das Thema nicht. Bis dann bei Facebook ein Foto geteilt wurde von einem Hund, von dem mir schien, dass ich schon tausende Male in seine Augen geblickt habe – ein Ebenbild von Sandy in jungen Jahren:

Links Kari, aufgenommen am Tag seiner Ankunft bei uns, rechts Sandy mit weniger als einem Jahr.

Pepe aus dem Tierheim Budaörs (Ungarn)

Eine meiner facebook-Freundinnen teilte seinen Aufruf:

Pepe wurde immer wieder geteilt, bestimmt an die 400 Mal, dennoch hatte sich bislang niemand für ihn interessiert. Auch ich teilte den Beitrag, aber ich konnte ihn nicht vergessen. Und so beschäftigte ich mich intensiv mit dem Thema "Mehrhundehaltung" und fühlte mich schließlich der Aufgabe gewachsen. Zwei Wochen, nachdem ich Pepe zum ersten Mal gesehen hatte, bat ich darum, ihn adoptieren zu dürfen.

Kurz darauf kam auch schon eine nette Hundefreundin zur Vorkontrolle vorbei – und ich bekam danach eine feste Zusage.

Pepe reiste am 22./23. Mai nach Deutschland. Da ich erst am 24. Mai aus dem Urlaub zurück war, blieb er ein paar Tage bei Sandra, die ihn nach ihrem Besuch im Tierheim Budaörs mitgenommen hatte. Er zog dann am 29. Mai bei uns ein. Nach vier Jahren im Tierheim, nunmehr sechs Jahre alt, sollte endlich Pepes richtiges Leben beginnen, und dazu bekam er auch einen neuen Namen: Kari.

Dankesworte

Mein Dank gilt Nadja, die mir alle Infos über Pepe gab, geduldig meine Fragen beantwortete und die Vorkontrolle organisierte; Sandra, die ihn mit nach Deutschland brachte und ihm Asyl gab, bis ich ihn abholen konnte und allen Menschen, die sich unermüdlich bemühten, für ihn ein Zuhause zu finden.

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