Hunde-Gesundheit

Viel kann man als Hundebesitzer tun, um seinem Hund ein gesundes und schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Vielen Krankheiten kann man vorbeugen, die meisten behandeln. Manchmal aber steht eine Diagnose im Raum, die einen wie ein Keulenschlag trifft. Wenn man sich dann wieder gesammelt hat, stellt man fest, dass es immer etwas gibt, was man tun kann. Vorbeugend, lindernd - wenn schon nicht heilend.

Die Diagnose HD, also Hüftgelenksdysplasie, stand anfangs wie eine große schwarze Wolke über uns. Dann haben wir das Thema akzeptiert, ihre Ernährung angepasst (glutenfrei) und Sandy immer schlank und muskulös gehalten, in der Hoffnung, dass sie nie unter ihrer Hüftgelenksdysplasie leiden muss. Während ich dies schreibe, ist sie vierzehn Jahre alt, und die HD hat ihr tatsächlich bis heute keine Probleme bereitet. Es waren Arthrose und das Cauda Equina Syndrom, die im Alter auftraten. Beides kann man medikamentös und physiotherapeutisch behandeln und Schmerzen lindern.

Eine Krebsdiagnose ist niederschmetternd, und leider ist man in vielen Fällen macht- und hilflos. Sandys inoperabler Mastzelltumor hat uns den Boden unter den Füßen weggezogen, aber nicht immer bedeutet er ein schnelles Todesurteil. Die Stärkung des Immunsystems und eine Anpassung der Ernährung als Therapie des Mastzelltumors können ihn zumindest ausbemsen, wenn nicht gar zum Stillstand bringen.

Wir tun, was möglich ist, um unsere Hunde gesund zu erhalten. Was wir bei Sandy gelernt haben, wenden wir natürlich auch bei Kari und Sookie an.

Übergewicht? Nein, kein Gramm zu viel!

Ich achte streng darauf, dass Sandy kein Übergewicht bekommt, um ihre Gelenke nicht unnötig zu belasten.

Gleiches gilt natürlich für Kari. Nachdem er vier Jahre im Tierheim auf Beton und vorher möglicherweise auch draußen – wie in Ungarn oft üblich – gelebt hat, muss man davon ausgehen, dass auch seine Gelenke und sein Bewegungsapparat unter diesen Bedingungen gelitten haben. Als er zu uns kam, hatte er natürlich überhaupt keine Kondition, da er sich im Tierheim ja nicht groß bewegen konnte. Also bekam er ein "Muskelaufbau-Programm", bis er mit Sandy mithalten konnte.

Sookie kam als Jungspund, zwar untrainiert, aber mit der Energie eines Junghundes. Bei ihr hat es daher nicht lange gedauert, bis sie konditionell die Großen eingeholt hatte.

Ich halte meine Hunde allesamt konsequent schlank. Unser Tierarzt stimmt mit mir überein: Er ist ebenfalls der Meinung, dass Hunde mit Gelenkproblemen oder einer Gefährdung zu erkranken am besten schlank oder sogar sehr schlank sein sollten.

Eine Wissenschaft mache ich nicht daraus. Ich schaue mir die Hunde regelmäßig an, und wenn ich meine, einer hat etwas zu viel zugelegt oder ist im Gegenteil etwas zu dünn, passe ich die Futterrationen entsprechend an, bis das Bild wieder stimmt. Sandy darf jetzt im hohen Alter ein klein wenig mehr wiegen als früher, damit sie eine Reserve hat. Bei ihr darf ich figurtechnisch nun nicht mehr bis ans Limit gehen. Fraß sie früher wie ein Scheunendrescher, bleibt heute manches Mal eine gute Portion im Napf zurück. An manchen Tagen frisst sie generell schlecht. So ist es quasi unmöglich, dass sie überhaupt zu dick wird.

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