Pfoten hoch!

Hundi richtet sich aus dem Sitz heraus auf und streckt die Pfoten nach oben.

"Pfoten hoch" ist schon ein wenig anspruchsvoller, und große und schwere Hunde haben mit dieser Übung vermutlich Schwierigkeiten. Auch Sandy hält nicht immer das Gleichgewicht so schön wie auf dem Foto.

Wie kann man "Pfoten hoch!" üben?

Voraussetzung für Pfoten hoch ist "Gib Pfötchen". Ich hab's so mit Sandy geübt: Sie gibt mir ein Pfötchen, ich halte das Leckerchen über ihre Nase und ziehe die Hand immer ein Stückchen höher, wenn sie dem Leckerli mit der Nase folgt. Sie beginnt dann, sich mit dem Pfötchen in meiner anderen Hand abzustützen und richtet dabei den Körper immer weiter auf.

Für diese Übung hat sie etwas länger gebraucht; sie brauchte eine ganze Weile immer noch meine stützende Hand. Je sicherer der Hund sich mit Unterstützung aufrichtet, desto eher kann es klappen, dass er es ohne Hand versucht und das Gleichgewicht halten kann.

Als Sichtzeichen zum Hörzeichen "Pfoten hoch" verwende ich die "Pistolenhand" (auf dem Bild zu sehen). Nach dem Motto eben: "Pfoten hoch oder ich schieße. Oder du kriegst kein Leckerchen."

Dieser Trick liegt nicht jedem Hund. Für große und schwere Hunde ist er sicher anstrengend, auch ältere Hunde tun sich womöglich schwer. Wer merkt, dass "Pfoten hoch" dem Hund so gar nicht liegt, sollte nichts erzwingen und es lassen. Sandy mag die Übung mittlerweile auch nicht mehr so gern, daher machen wir sie nicht mehr.

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